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Wie der Herr, so der Knecht : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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blitzſchnell unter den Wagen der Verurtheilten warf.

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begnügen, nur ſo viel Raum zu ſchaffen, daß man, wenn auch ſehr langſam, doch wenigſtens vorwärts kommen konnte.

Plötzlich aber ſtockte, in Folge irgend eines Hin⸗ derniſſes, der erſte Wagen, und natürlich mußten auch die beiden hinteren Karren anhalten. Lärm, Getüm⸗ mel, Geſchrei erſchallte von den vorderen Maſſen her. Jaques richtete ſich lang auf, und bei ſeiner ſtattlichen Gröͤße konnte er über die Häupter der anderen Zu⸗ ſchauer hinweg ſehen. Jetzt erkannte er auch die Ur⸗ ſache der Stockung. Ein vierſpänniger Leichenwagen war aus einer Nebengaſſe quer über die Straße gefah⸗ ren, und verſperrte den Durchgang. Die Soldaten an der Spitze des Zuges der Verurtheilten ſchrieen und brüllten heftig durch einander, und ſchalten den Führer des Leichenwagens aus. Auf einmal krachten Schüſſe, und zu gleicher Zeit ſchwangen die Kavalleriſten ihre Säbel und hieben auf die ſie umdrängende Menſchen⸗ maſſe ein.

Verrath!« ſchrie der Anführer der Soldaten. »Man will die Verurtheilten befreien! Haut die Ca⸗ naille nieder! Auf ſie, Kameraden!«.

Ein unbeſchreibliches Getümmel entſtand. Waffen klirrten, und von Neuem krachten Schuͤſſe. 8 Volk kreiſchte, drängte, ſchrie in Todesangſt wild durch ein⸗ ander. Die Soldaten am hinteren Ende des Zuges ſahen ihre Kameraden in Gefahr, von den Angreifen⸗ den überwältigt zu werden, und eilten ihnen zu Hülfe, indem ſie über die Köpfe der Maſſen hinweg ſpreng⸗

ten und nieder ritten, was ihnen im Wege ſtand.

Jaques entging dieſem Schickſale nur, indem er ſich