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Vignerolles ſetzte ihm Jerome's Mütze auf, unter welche er die blonden, langen Locken verſteckte. Der kleine Jerome ließ Alles ganz ruhig geſchehen. Er lag ſtill im Bette und betrachtete den blanken Thaler, den ihm der Baron gegeben hatte.
„Verhalte dich ferner ſtill, mein Kind, und ſei unbeſorgt,“ ſagte der Baron zu ihm!„In kurzer Zeit wird deine Mutter kommen und dich abholen.“
Der Knabe nickte, und Baron Vignerolles ſtellte das Licht auf den Stuhl vor ſeinem Bette, worauf er mit dem Prinzen die Kammer verließ und die Thür hinter ſich zuſchloß, aus Beſorgniß, daß der Knabe auf den Einfall kommen könnte, ſich wieder in den Saal hinunter zu ſeinem Vater zu begeben.
»Jetzt nehmen Sie meine Hand, Prinz,— ſo!« flüſterte er dem Dauphin zu.„Und nun, in Gottes Namen vorwärts.“
Der Prinz zitterte ein wenig, hatte aber doch Kraft genug ſich aufrecht zu erhalten. Sie gingen im Dunkeln die Treppe hinunter bis an die Thür des Saales, welche Baron Vignerolles abſichtlich offen gelaſſen hatte. Sie war nicht wieder geſchloſſen worden, und wüſtes Geſchrei, Gelächter, Geſang und Toben drang daraus hervor. Der Prinz wankte, und mußte ſich feſt an die Hand des Barons anklammern, um nicht nieder⸗ zuſinken.
„Muth, mein Prinz, um Gottes willen, Muth!« flüſterte Baron Vignerolles ihm zu.„Je mehr Sie toben und lärmen, deſto beſſer für uns. Halten Sie
ſich nur wenige Augenblicke aufrecht! Einmal durch
den Saal, haben wir gewonnen. Muibe


