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heimlich unter den Tiſch aus. Noch mehrere Wächter und Soldaten kamen hinzu, und bald gab es im Tempel keine Wachen unter Gewehr mehr, als die Wenigen, welche an den Treppen und am Eingange poſtirt waren, und ihren Poſten natürlich nicht verlaſſen durften.
„Die armen Teufel!“ ſagte Baron Vignerolles. Da ſie nicht mit uns fröhlich ſein können, ſollte man Jedem wenigſtens eine Flaſche Wein zukommen laſſen.“
Der Vorſchlag fand Beifall, denn es war Wein im Ueberfluß vorhanden, und Baron Vignerolles ging ſelbſt, um den Schildwachen eine Flaſche zu bringen. Hierbei überzeugte er ſich, daß die Luft in den unteren Stockwerken des Tempels rein ſei, und mit neuer Hoff⸗ nung kehrte er in den Trinkſaal zurück.
Die Tage waren kurz, und es wurde bald dunkel. Man mußte Lichter anzünden. Beim Scheine derſelben bemerkte Vignerolles, daß die meiſten Gäſte bereits ziemlich viel getrunken haben mußten, denn ihre Augen glänzten, ihre Geſichter waren geröthet, und die ganze Geſellſchaft plauderte, ſang und ſchrie wild durcheinan⸗ der. Simon war ſchon ſo berauſcht, daß er taumelte und nur noch mit lallender Zunge ſprechen konnte.
»Trinkt, Kameraden, trinkt!« rief Baron Vignerolles den Zechern zu, und ſchenkte von Neuem die leeren Gläſer voll.„Wir haben noch eine ganze Menge volle Flaſchen, und es wäre eine Schande, wenn wir nur eine einzige davon übrig ließen. Es lebe die Freiheit!«
»Sie lebe hoch!« brüllte die ganze Geſellſchaft im Chore, und leerte die Gläſer, um ſie ſofort wieder zu füllen.


