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wüthenden Jakobiner zu ſpielen. Sogar Simon’s Wachſamkeit wußte er allmählig einzuſchläfern, und die Frau deſſelben gewann er durch einige kleine Ge⸗ ſchenke, die er bei paſſenden Gelegenheiten zu über⸗ reichen wußte.
»„Du ſcheinſt gut mit Geld verſehen, Bürger,“ ſagte Simon bei einer ſolchen Gelegenheit zu ihm.
„Ja, ich habe mir ein paar Thaler erſpart,“ ver⸗ ſetzte Baron Vignerolles ruhig, und klimperte mit einer Handvoll Thaler in ſeiner Taſche.“ Ich würde ſie gern zum Beſten geben, wenn es ſich machen ließe. Auf ein paar Dutzend Flaſchen Wein ſollte es mir nicht ankommen. Man hat ſo viele Langweile hier, und ich möchte einmal wieder ein paar luſtige Stunden mit ein paar luſtigen Kameraden verleben.“
„Iſt das dein Ernſt, Bürger?“ fragte Simon gierig.«
„Gewiß! Ich ſcherze nicht mit ſolchen Anerbie⸗ tungen.“ „»Nun denn, es ließe ſich machen, Bürger,“ ſagte Simon wohlgelaunt, denn er liebte den Wein und üͤbernahm ſich häufig darin.„Morgen ſchon! Man feiert morgen in Paris ein großes Feſt, wie es nur unſer Robespierre zu veranſtalten verſteht. Da wird Alles auf den Beinen ſein, um ihm beizuwohnen, und kein Menſch wird daran denken, in den Tempel zu kommen. Wenn es alſo dein Ernſt iſt, Bürger ſo...“
„Mein vollkommener Ernſt, und, damit Ihr den Glauben in die Hand bekommt, ſo nehmt hier dies und beſorgt einſtweilen die Einkäufe,“— ſagte der
Baron, und zog eine Handvoll Thaler aus der Taſche, die er Simon überreichte.


