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der Baron.„Wie ich ſchon die Ehre hatte, zu ſagen, — Sie ſind ein Ehrenmann. Sie haben mich nicht in der Abſicht in Ihr Haus geführt, um zum Ver⸗ räther an mir zu werden.“
„ Und wer ſind Sie, mein Herr?«
„Ich bin der Baron von Vignerolles, und ich habe meine Güter in der Bretagne verlaſſen, um meine Dienſte der Königlichen Familie zu weihen. Seit Mo⸗ naten bin ich hier, und konnte zu meinem tiefſten Schmerze nichts thun, die unglückliche Königin zu ret⸗ ten. Jetzt gehör' ich dem Prinzen, und ich werde Paris nicht verlaſſen, außer mit ihm. Er muß den Händen dieſer Henkersknechte entriſſen werden!“.
Der Arzt durchſchritt augenſcheinlich mit ſich ſelbſt. kämpfend, einige Mal das Kabinet, blieb dann ploͤtzlich vor dem Baron ſtehen, und reichte ihm die Hand.
„Wohlan denn,“ ſagte er,— Offenheit gegen Offen⸗ heit. Auch ich bin im Herzen Royaliſt, wie Sie, auch ich verabſcheue dieſe Verruchten, welche das Heiligſte in den Staub geriſſen und ihre Hände mit unſchuldi⸗ gem Blute befleckt haben, auch ich, und mit mir viele andere treue Männer haben das Aeußerſte verſucht, um den König und die Königin zu retten, auch ich
arbeite daran, den unglücklichen Prinzen aus ſeiner
ach! nur zu ſchrecklichen Lage zu befreien. Ich begrüße Sie darum als einen Mitarbeiter an einem heiligen Werke von ganzem Herzen, aber zugleich warne ich Sie auch vor jeder Unvorſichtigkeit. Ich kenne den
Boden, den Sie betreten wollen,— er iſt wie eine Pulver⸗Miene,— ein Funke, und Sie ſind zer⸗ ſchmettert.«
„Ich weiß das,“ erwiederte der Baron,„aber ich


