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und endlich ſchien es, als ob das Glück ihm einen Sonnenblick der Gunſt zuwenden wollte.
Eines Tages ſah er zwei Männer aus dem Tempel treten. Sie ſprachen laut und lebhaft mit einander. Einen von ihnen kannte den Baron. Es war ein Menſch mit harten, rohen, tückiſchen Zügen, von ge⸗ meinem Ausſehen, und plumper, unterſetzter Geſtalt,— der Schuſter Simon, welchem der Convent die Aufſicht über den unglücklichen Dauphin Ludwig, den Sohn des enthaupteten Königs, übertragen hatte. Den Anderen hatte der Baron noch nicht geſehen, aber das edle Aeußere deſſelben, verbunden mit dem Ausdrucke von Würde und Sanftmuth in ſeinem Geſicht, flößte dem Baron ein gewiſſes Vertrauen ein. Er folgte den beiden Männern, und vernahm Einiges von ihrem Geſpräch.
„Es muß ſein! Ich beſtehe darauf!“ ſagte der zuletzt Erwähnte mit Feſtigkeit.
„Aber warum denn?“« erwiederte der Schuſter Si⸗ mon.„Ich und meine Frau ſind ja da, und außer⸗ dem ſcheint mir der kleine Capet auch gar nicht ſo krank zu ſein, wie Ihr behauptet, Bürger Doktor!«
„Das verſteht Ihr nicht, Mann,“ verſetzte der Erſte. „Das arme Kind bedarf einer ſorgſameren Pflege, als Ihr ſie ihm zuwendet, und da mir der Convent be⸗ fohlen hat, ihm ärztlichen Beiſtand zu leiſten, ſo ver⸗ lange ich Gehorſam für meine Anordnungen. Verſteht mich wohl, Bürger Simon! Wenn ich bei dem Con⸗ vente Klage über Euch fuͤhren müßte, würde das nicht zu Eurem Vortheile ausfallen.“
„Nun denn, ich werde gehorchen, Bürger,“ ſagte


