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Jaques.— „Gewiß ohne dich,“ verſetzte der Baron mit einer entſchieden abwehrenden Geberde.„Du mußt zum
Schutze meines Knaben im Schloſſe bleiben.“
„Da es Ihr Befehl iſt, Herr Baron, ſo werde ich gehorchen, aber gewiß auch vor Kummer und Sorge ſterben,“ erwiederte Jaques geſenkten Hauptes.
»„Aber wenn du mit mir gehſt, läufſt du dieſelbe Gefahr, wie ich,« ſagte Baron Vignerolles, gerührt von der treuen Anhänglichkeit des alten Dieners.
„Oh nein, Herr,“ entgegnete Jaques.„Ich werde
mich zu verbergen, oder, im Nothfall, auch den wuͤthen⸗ den Jakobiner zu ſpielen wiſſen. Außerdem, ſo lange Ihnen nichts Böſes geſchieht, iſt Baron Arthur hier im Schloſſe ſicher genug. Sie kennen ja die Anhäng⸗ lichkeit Ihrer Diener und Ihrer Bauern. In Paris aber kann ich über Sie wachen, und im ſchlimmſten Fall bin ich ſtets benachrichtigt, und Baron Arthur kann nicht von den Schergen der Republik uͤberraſcht werden, da ich unter allen Umſtänden ſchneller ſein werde, als ſie.« „Du haſt recht, Jaques! Deine Treue hat dich den beſten Weg finden laſſen,“ ſagte Baron Vignerolles nach kurzem Sinnen.„Du begleiteſt mich alſo, und Gott wird mir beiſtehen, daß ich der unglücklichen Königs⸗Familie gute Dienſte leiſten kann. Und jetzt— komm'! Mein kleiner Schatz muß hierher gebracht werden, Eile thut noth, denn in acht Tagen muß und will ich in Paris ſein.“
Sie verließen die unterirdiſchen Gemächer wieder,
„Nicht ohne mich natürlich, gnädigſter Herr,« ſagte


