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Wie der Herr, so der Knecht : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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die in ihrem Ausſehen ſich durchaus nicht von den anderen unterſchied.Hier iſt der Eingang.

Ich ſehe abſolut nicht, was du meinſt, verſetzte der Baron kopfſchüttelnd.

Aber Sie bemerken dieſen großen, alten, roſtigen Nagelkopf?

Den ſehe ich! Es iſt nichts Seltenes, dergleichen zu finden.

Drücken Sie feſt darauf, gnädiger Herr!

Der Baron that es, und der Nagel ſenkte ſich wohl einen Zoll tief in das Gemäuer ein. Jetzt ertönte ein ſchnurrendes Geräuſch, und ein Stück der Mauer, ſo groß, daß eben ein Menſch hindurch ſchlüpfen konnte, löste ſich von dem Uebrigen ab. Jaques zog die Thür vollends auf, und eine ſchmale Treppe öffnete ſich vor den Füßen des Barons.

»Das iſt wirklich vortrefflich erdacht und ausgeführt,« ſagte der Baron nach dem erſten Erſtaunen, indem er die ſchwere, hölzerne, außen mit Steinen und Mörtel beworfene Thür betrachtete, welche ſich trotz ihrer Laſt doch leicht in geſchickt verborgenen eiſernen Angeln drehte. »Dies zu entdecken, bedarf man ein ſchärferes Auge, als ich es habe. Aber jetzt hinunter!

Er eilte voran, und Jaques folgte, aber nicht, ohne vorher die Thür von innen wieder feſt anzuziehen. Unten fand Baron Vignerolles Alles, wie Jaques ihm ge⸗ ſchildert hatte.

Du haſt recht, Jaques,« ſprach er.Ein ſichere⸗ res Verſteck und eine beſſere Schatzkammer könnte man ſich nicht wuͤnſchen. Schaffe meinen kleinen Reichthum hierher, und dann werde ich nach Paris abreiſen.«