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Geſchichte,“ ſagte der Baron.„Warum aber dieſes Geheimniß, dieſe Geſpenſter-Macherei und alle der Schreck?“ 1
»Mein Vater meinte, und auch ich, daß dieſes an ſich unſchuldige Geheimniß unſerer gnädigen Herrſchaft eines Tages von Wichtigkeit werden könnte,“ verſetzte Jaques.„Und Sie ſehen, Herr, daß wir uns nicht getäuſcht haben.“
»„Du haſt recht, und ich lobe dich, mein alter Ja⸗ ques,“ verſetzte Baron Vignerolles.„Gut, wir wer⸗ den die Ruinen beſuchen, du wirſt mich vollends in das Geheimniß einweihen, indem du mir den Zugang zu dieſen unterirdiſchen Gemächern öffneſt, und ich werde mich dann überzeugen, ob ſie zu unſerem beab⸗ ſichtigten Zwecke paſſen.«
„Wann befehlen der Herr Baron?«
»Sogleich, Jaques! Laß zwei Pferde ſatteln! Wir werden die Gewehre mitnehmen, und man wird glau⸗ ben, wir ſeien auf die Jagd geritten. Das beſeitigt jeden Verdacht!“
Jaques beſorgte die empfangenen Befehle, und eine
Stunde ſpäter erreichten Herr und Diener die Nähe
der Ruinen. Hier zeigte ſich aber das Gebüſch ſo dicht
und feſt in einander gewirrt und verſchlungen, daß man zu Pferde nicht weiter kommen konnte.
„Wir müſſen abſteigen, gnädiger Herr, und die Pferde hier zurücklaſſen,“ ſagte Jaques.„Nur ein ſchmaler Pfad führt durch das Dickicht zu den Ruinen.
Mein Vater und ich haben Sorge getragen, den Zu⸗
gang ſo beſchwerlich wie möglich zu machen.“
»Eine ſehr weiſe und zweckmäßige Maßregel,“ ſagte 8
der Baron und ſchwang ſich aus dem Sattel. Wie der Herr ꝛe. 2
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