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fuhr Jaques voller Beſorgniß fort.„Wenn man Sie in den Kerker ſchleppt, wenn der Tod...? Oh, mein Gott, was ſoll dann werden? Wird man nicht auch den Sohn opfern, wie den Vater? Wird man nicht Ihre Güter einziehen, und ſie als National⸗Belohnung irgend einem jener Mordbuben zuwerfen? Um des Himmels willen, gnädigſter Herr, beruͤckſichtigen Sie, ehe Sie einen letzten Entſchluß faſſen, wenn auch nicht Ihr eigenes Schickſal, ſo doch das Schickſal Ihres einzigen Sohnes, des letzten Abkömmlings Ihrer er⸗ lauchten Familie!“
Der Baron ging tief nachdenkend einige Male im Gemache auf und ab, und blieb dann vor Jaques ſtehen.
„Es iſt wahr,“ ſagte er,„wir müſſen auf Alles, auch auf das Schlimmſte gefaßt und vorbereitet ſein. Geſetzt aber auch den Fall, ich würde erkannt, ergriffen, und wie ſo viele tauſend Andere enthauptet,— kann ich nicht ruhig ſterben, da du, mein alter treuer Jaques, als Hüter meines Sohnes zurückbleibſt? Wirſt du mein Andenken nicht eben ſo treu bewahren, wie ich das Andenken an meinen König? Du wirſt Arthur in deine Obhut nehmen, und ihn vor jeder Gefahr zu ſchützen wiſſen. Ich vertraue dir, Jaques, denn du biſt von Kindheit auf ein treuer Diener meines Hauſes geweſen.«
„Gewiß, gnädigſter Herr, Sie täuſchen ſich in die⸗ ſer Vorausſetzung nicht,“ erwiederte Jaques ſo ruhig und ſchlicht, als ob es ſich um den allereinfachſten Dienſt handelte.„Wie der Herr, ſo der Knecht. Wenn mein Gebieter ſich in Treue opfert, darf doch natürlich der Diener ihm nicht nachſtehen. Ich werde alſo Ihren


