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Weihnachten! : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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warfen ſie wohl auch einen erſtaunten, verſtohlenen Blick, aber in der nächſten Sekunde waren Jene wieder vergeſſen, und ihre Augen hingen wieder an Jonathan, bis dieſer zuletzt ernſtlich darauf drang, daß ſie nun auch die Beſcheerung in Augenſchein nehmen müßten, die ihnen zugedacht war. Es geſchah endlich, und nun gab es wieder Ausrufe des Erſtaunens und des Ent⸗ zuckens über die herrlichen Sachen und die vielen, vielen Geſchenke, und Beide meinten endlich, es ſei ja wirklich viel zu viel, und Jonathan wolle ſich gewiß nur einen Spaß mit ſeinen alten Dienern machen.

Ja, einen Spaß, einen guten, prächtigen Spaß, ihr treuen Seelen! ſagte Jonathan.»Und da iſt auch noch etwas, Vanderhaan! Und auch für dich, Crabetje!

Er reichte jedem ein Papier hin. Als ſie es laſen, zitterten Beide vor Freude, und warfen einen zweiten Blick auf die Mappel, die auch zitterten, aber vor Angſt, Furcht, und vielleicht auch wohl Neid.

Was?« ſchrie Vanderhaan.Ich erſter Buch⸗ halter bei Monkenwyk Sohn und Compagnie?«

Und ich Oberhaushälterin bei Monkenwyk Sohn!« ſchrie die alte Crabetje.Träume ich denn? Die alten Tage ſollen wiederkehren, die alten Tage im Hauſe der Monkenwyk?«

In demſelben Hauſe, gute Crabetje, entgegnete Jonathan.Mynheer Mappel hat die Güte gehabt, mir das ganze Erbe meines Vaters zurück zu erſtatten.

Ah!« ſagte Vanderhaan.Ah, ich verſtehe! Die Sonne hat Alles an's Licht gebracht! Gott ſegne Sie, lieber, guter Herr! Und hier meine Hand, der alte