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Weihnachten! : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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Dann geſchwind. Wir wollen ſie nicht zu lange warten laſſen!

Sie rückten einen großen Tiſch in die Mitte des Zimmers, breiteten ein weißes Tuch darüber, und Pe⸗ ter holte einen großmächtigen Zuckerbaum mit hundert Wachskerzen aus einem Nebenkabinete, den er auf den Tiſch ſtellte. Hierauf wurde die rechte und linke Seite des Tiſches mit verſchiedenen Gegenſtänden belegt; voll⸗ ſtändige Anzüge für Vanderhaan und Crabetje, eine Menge hübſcher Kleinigkeiten und zwei Käſtchen, die mit je hundert Dukaten gefüllt wurden, fielen am mei⸗ ſten in die Augen. Als Alles geordnet war, ſtellte Jonathan die brennende Lampe auf einen zweiten ſeit⸗ wärts ſtehenden Tiſch, auf welchem verſchiedene Schreib⸗ materialien lagen, und ſagte:Wir ſind ſo weit. Laſſen Sie die Herren Mappel ein, Herr Polizei⸗Lieutenant.«

Eine Nebenthüre wurde geöffnet, der Polizei⸗Lieute⸗ nant winkte, und die beiden Mappel traten in das Gemach, mit verſtörten und verwunderten Blicken ihre Umgebungen und die beiden Männer prüfend, welche ernſt und ſtreng an dem erwähnten Tiſche ſtanden.

»Treten Sie hierher, meine Herren David und Philipp Mappel, ſprach Jonathan.Erkennen Sie mich?

»Jonathan Monkenwyk!« ſtammelte David Mappel todtenbleich, und mußte ſich an der Lehne eines Stuhles feühallen um nicht niederzuſinken, während Philipp iich nach einem Fluchtwege umſchaute, dabei aber dem ſcharfen Auge des Polizei⸗Lieutenants begegnete, der ihm zugleich verſtohlen den Kolben einer Piſtole zeigte.

»Ja, Jonathan Monkenwyk, ſagte Jonathan in ſtrengem Tone.Das Auge der Furcht ſieht ſcharf,

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