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»Ei, wer weiß?« entgegnete ſie, indem ſie ein Schwefelhölzchen in Brand ſetzte und dem Dochte der Lampe näherte.„Horchen Sie doch! Ein Wagen! Ich höre ſein Rollen aus der Ferne, und er nähert ſich unſerem Hauſe.“
»Ja, ja, um dann vorüber zu fahren,“ antwortete Vanderhaan mit ſchmerzlichem Lächeln.„Für uns gibt es keine Wagen in der Welt, Crabetje, als unſere Laden⸗Wagen, die leider auch wenig genug gebraucht werden. Da iſt der Wagen, Crabetje, und da fährt er vorüber!«
»Nein, Mynheer Vanderhaan, er kehrt um, und wahrhaftig, da hält er— an unſerer Thür!“ rief Jungfrau Crabetje mit höchſt erſtauntem Geſicht.„Und da ſteigt Jemand aus, ein großer, ſtattlicher Herr! Geſchwind, Mynheer Vanderhaan, öffnen Sie doch die Thür!«
Der alte Schreiber dachte nicht daran, dieſer Wei⸗ ſung zu gehorchen, denn er war über das Ereigniß, einen Wagen vor ſeinem ärmlichen Laden halten zu ſehen, viel zu beſtürzt und betroffen. Mittlerweile wurde die Thür von außen geöffnet, und der große, ſtattliche Herr, von dem Crabetje geſprochen, trat raſch in den Laden. 4
»Guten Abend, Mynheer Vanderhaan, guten Abend, Jungfrau Eliſe Crabetje, und fröhliche Weihnachten!« rief er dem beſtürzten Paar zu, indem er Beiden die Hand reichte.„Schnell! Hut aufgeſetzt, Mantel um⸗ gehangen! Ihr müßt hurtig mit in den Wagen ſteigen und mich begleiten!«“
»Wohin? Zu wem, Mynheer?« ſtammelte Vander⸗ haan ganz verwirrt.
Weihnachten. 8


