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„Zu Jemand, der ſich darauf freuet, Euch zu ſehen,
zu einem alten Freunde!“
„Pah! Wir haben keine Freunde!“ erwiederte der alte Schreiber.„Auch können wir den Laden nicht leer 3 ſtehen laſſen.“
„Warum nicht?«
„Ei, weil Käufer kommen könnten!«
„Käufer? Die werden anderswohin gehen müſſen. Uebrigens, was iſt Euer ganzer Kram werth? Schnell!«
„Nun, ein fünf bis ſechs Dukaten doch wohl, nicht wahr, Crabetje?“ 4
„Hier ſind zehn, alter Herr Vanderhaan!“ rief der Fremde, die Geldſtücke aus der Taſche ziehend und auf den Tiſch werfend.„Jetzt iſt Euer ganzer Kram mein, und nun vorwärts!«
„Aber, Mynheer, wer ſeid Ihr eigentlich?« fragte Vanderhaan ganz zitternd über eine ſolche Verſchwen⸗ 4
dung und Großmuth..
„Das findet ſich! Denkt, ich ſei der Knecht Ru⸗ precht, der umgeht, um große und kleine Kinder in den Sack zu ſtecken! Macht nur fort! Kommt!«
„Ja, ja, kommen Sie nur, Mynheer Vanderhaan,“ ſprach jetzt Jungfrau Crabetje, welche den Fremden mittlerweile mit ſcharfem, durchdringendem Blicke ge⸗ muſtert hatte.„Kennen Sie denn unſeren Beſuch nicht wieder? Ei, mich täuſcht man nicht ſo leicht mit einem großen Barte und einem braunen Geſichte. Peter Hemskerk, ſein Sie willkommen, und Gott 5 ſegne Sie!«
Peter!“ ſchrie Vanderhaan.„Peter Hemskerk, der Kutſcherſohn! Herr, mein Heiland, wär's möglich! Sind Sie's wirklich, Herr? Wirklich?«


