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Weihnachten! : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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Seybel ſprang in die Höhe, wie wenn ein Blitz neben ihm niedergefahren wäre. 4

Ah, Sie betrügen mich alſo, wie Mappel! ſchrie er erſchrocken.Sie locken mich hierher, um mir vor einem Zeugen meine Geheimniſſe abzufragen, und mich in's Verderben zu ſtuͤrzen. Aber es ſoll Ihnen nichts nützen! Ich habe nur geſcherzt! Alles iſt erlogen! Ich habe nichts geſagt!

Peter, zweitauſend Dukaten! Schnell!« ſagte Jo⸗ nathan, um dem Notar zu zeigen, daß er ihm keines⸗

wegs eine Falle geſtellt habe.Hier, Herr Notar, fuhr er dann fort, indem er ihm die Dukatenrollen zu⸗ ſchob.Ueberzeugen Sie ſich, daß ich keine Täuſchung beabſichtige. Und du, Peter, hole die berühmteſten Rechtsgelehrten von Amſterdam herbei. Ich zweifle nicht, daß Mynheer Seybel jetzt in ihrer Gegenwart ſeine Geſtändniſſe wird wiederholen wollen.

Verdutzt ſchaute der Notar ihn an. Endlich ſprach er.Ich habe es geſagt und ich will es halten! Aber, Mynheer Monkenwyk, Sie kennen die zweite Bedin⸗ gung: Ungehinderte Flucht nach Frankreich!«

Ich habe dieſe Bedingung nicht vergeſſen. Peter, man ſoll einen Courierwagen beſtellen, und ihn an der Hinterthür des Gaſthauſes bereit halten. Ihre Reiſe⸗ koſten, Herr Notar, beſtreite ich, und zahle Ihnen nach vollſtändig abgelegten Geſtändniſſen noch tauſend Du⸗ katen aus. Sind Sie nun zufrieden?«

Ich bin es, Mynheer! Und damit Sie ſich über⸗ zeugen, daß ich es bin, nehmen Sie dieſen Zettel, die Namen der drei erſten Rechtsgelehrten Amſterdams ſind darauf verzeichnet.

Nimm den Zettel, Peter, ſagte Jonathan,und«

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