und noch dazu das Andenken ſeines Vaters im Grabe beſchimpft durch die Behauptung, daß der alte Herr Monkenwyk nach ſeinem Tode bankerott geweſen ſei.“
„So iſt's! Grade ſo!“ rief der Notar giftig.»Die Mappel haben ihn betrogen, beſtohlen, aus ſeines Vaters Hauſe geſtoßen und ſeinen Vater beſchimpft. Die Mappel thaten's, und ich, ich kann es beweiſen! Ich will es beweiſen! Ich will ſie in den Staub der Niedrigkeit ſtürzen, dieſe Mappel, die mich mit dem ſchändlichſten Undanke belohnt haben!«
„Das wollten Sie thun, Herr Notar? In der That?«
„Ja, beim Himmel, ich will es! Schaffen Sie mir nur den Jonathan Monkenwyk herbei! Er ſoll kom⸗ men! Ich will ihm Alles entdecken! Er ſoll ſein Haus, ſein Vermögen, die Reputation ſeines Vaters wieder haben, und die Mappel ſollen als Bettler und Ver⸗ brecher aus Amſterdam in's Gefängniß wandern, wenn Mynheer Monkenwyk nur mir ſelber zum Schilde die⸗ nen will!«
„Inwiefern zum Schilde dienen?“« fragte Jonathan.
„Nun,“« fuhr Seybel fort,—„wenn ich die Spitz⸗ bübereien des David und Philipp Mappel aufdecke, ſo decke ich meine eigenen zugleich mit auf, und laufe die⸗ ſelbe Gefahr, wie ſie, nämlich zeitlebens eingeſperrt zu werden. Das iſt's eben, was mir bis jetzt immer den Mund verſiegelt hat. David Mappel weiß es wohl, und darum, darum erfüllte der Schurke die Verſpre⸗ chungen nicht, mit denen er mich erſt zur Fälſchung gekirrt hat.«
„Alſo eine Fälſchung liegt vor?« fragte Jona⸗ than.


