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„Wohlan denn, ſo führe ihn herein, Peter. Wir müſſen verſuchen, ihn zum Geſtändniſſe zu bringen, denn ohne ihn vermögen wir nichts gegen die Mappel. Führ' ihn herein, Peter!«
Peter holte den Notar. Mynheer Seybel hatte nie ein ſonderlich empfehlendes Aeußere gehabt, jetzt aber erſchien er wahrhaft abſchreckend, als ein Bild des Elendes, der Armuth und der Verkommenheit. Jona⸗ than maß ihn mit einem prüfenden Blicke, ſchob ihm einen Stuhl hin, und fragte dann kurz:„Kennen Sie mich, Mynheer?«
„Ich vermuthe, Mynheer Knievel! Sagten Sie nicht ſo, Herr?«
»„Ganz recht,« entgegnete Jonathan befriedigt, denn er bemerkte wohl, daß Seybel ihn nicht erkannt hatte. „Hören Sie mich an. Ich hatte in Surinam einen Freund, der ſich nicht in den beſten Umſtänden befand. Er hieß Monkenwyk, Jonathan Monkenwyk. Erinnern Sie ſich dieſes Namens?«
»Ja, ich erinnere mich, ſehr gut erinnere ich mich!«
erwiederte der Notar lebhaft.„Ich wollte, er wäre
hier!«
„Warum wünſchen Sie das?«
„Weil ich ihn reich machen wollte! Reich, Herr! So reich, wie die Herren David und Philipp Mappel ſind! Ja, das wollt' ich! Bei Gott! Und die Mappel ſollten mich kennen lernen, die Schurken!“
„Ah, ich ſehe, wir werden uns wohl verſtändigen, Mynheer Seybel!« ſagte Jonathan.„Mein Freund theilte mir in Bezug auf die Herren Mappel einige ſeltſame Dinge mit, er behauptete ſogar, die Herren Mappel hätten ihn um ſein ganzes Vermögen betrogen


