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Weihnachten! : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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Ganz recht! Deinen alten Vanderhaan mit ſammt deiner alten, guten, braven Lieſe!

»Welch' ein Glück!« rief Jonathan aus und ſprang hoch erfreut auf, indem er alle trüben Gedanken dem Meere der Vergeſſenheit übergab.Iſt's aber auch wirklich wahr, Peter? Nach all' unſeren vergeb⸗ lichen Nachforſchungen, all' unſeren vereitelten Bemü⸗ hungen?«

»Ja, ja, ja, endlich doch!« ſagte Peter triumphirend. Und weißt du, wo ſie ſtecken alle Beide? In einer der entlegenſten Straßen der entlegenſten Vorſtadt! Und weißt du, was ſie treiben? Einen kleinen Kramladen haben ſie gemiethet und handeln mit allerlei kleinen Sachen, mit Töpfen, mit Bindfaden, mit ſauren Gur⸗ ken, mit altem Eiſen und mit Gott weiß was noch!

Und wie geht's ihnen, Peter? Wie geht's ihnen?

Nun, nicht zum Beſten, Jonathan. Ich denke, dein Weihnachtsfeſt wird ſehr erfreulich werden dieſes Mal! Die ehrlichen alten Seelen behelfen ſich, aber freilich kärglich genug. Ich habe mich bei den Nach⸗ barn erkundigt. Nichts weiter gehört, wie Lobpreiſun⸗ gen und Bedauern, daß ſie ſo gar arm ſind!«

»Schon recht, Peter! Gott ſei Dank, daß wir reich ſind! Aber wie fandeſt du ſie endlich aus?«

»Ganz einfach durch ein Mittel, das wir längſt hätten verſuchen müſſen. Ich ging nach der Polizei, Fredete mit dem Miniſter, verſprach ein paar Dukaten dem, der mir unſere Leute auffände, und kaum zwei Stunden ſpäter konnte ich meine zehn Dukaten an einen Polizeidiener los werden.

Das iſt herrlich, Peter! Nun nur noch jenen Notar Seybel! Du hätteſt gleich auch nach ihm fragen ſollen!