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„Aber wie kommt es, daß Sie hier ſind, und gleich Beide?« fragte Mynheer Beukelaer.„Haben Sie die Pflanzungen verkauft?“
„Nun,— ja und nein, wie man's nimmt,« ſagte Peter.„Einen guten Theil des Grundes und Bodens zerſplitterte Jonathan, ſchenkte jeder ſchwarzen Sclaven⸗ Familie und jedem einzelnen Sclaven eine genügende Strecke Landes zum Auskommen, verlegte ihre Hütten
dahin, und ſchließlich, letzte Weihnachten, ſchenkte er dem ganzen ſchwarzen Geſchlecht die Freiheit. Ich konnte
natürlich auch nicht anders, als ſeinem Beiſpiele folgen,
und zu Neujahr füͤhrten wir den zweiten Akt dieſes
Luſtſpiels auf meiner eigenen Pflanzung auf. Den Reſt von beiden Pflanzungen, Ländereien, Gebäude, Maſchinen und ſo weiter wurden verkauft, und— da ſind wir.“
„Allen Selaven die Freiheit und Land dazu ge⸗ ſchenkt!« rief Mynheer Beukelaer aus.„Aber dieß iſt ein ungeheurer Verluſt!“.
„O nein, Mynheer, es iſt ein Gewinn fur mich,“ erwiederte Jonathan raſch.»Ich ſelbſt habe meine Freiheit dadurch erlangt, und wenn ich an die Freude der armen Schwarzen denke, als ihre Sclavenkette ge⸗ brochen wurde, wenn ich mich erinnere, wie glücklich einen Jeden ſein kleines Eigenthum machte, ſo ſegne ich und werde immer ſegnen die Stunde, wo Gott mir den Gedanken eingab, die leibeigenen Sclaven zu freien Menſchen zu erklären. Es war ein ſchönes Weihnachts⸗ feſt, vielleicht das ſchönſte in meinem Leben.“
„Doch Ihr Reichthum wird durch dieſes Weihnach⸗ ten nicht wenig geſchmälert ſein, mein Lieber,“ meinte Herr Beukelaer.


