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Weihnachten! : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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gar kein Ende nehmen wollte, obgleich er als einer der kürzeſten Wintertage in Wahrheit doch gerade kurz genug war. Aber endlich verging er dennoch! Es reihete ſich Stunde an Stunde; der Mittag rückte heran, der Nachmittag ſchlich hin, und zuletzt zeigten die in den Winkeln der Stube ſich anhäufenden Schatten, daß die Dämmerung allmählig hereinbrach. Nun freute ſich Jonathan und jubelte innerlich! Und nun endlich

dunkel geworden war draußen, und Jonathan meinte ſchon, das Licht ſei der erſte Schimmer vom Weihnachts⸗ baum, bis er durch den Vater bald darauf eines An⸗ deren belehrt wurde. Herr Monkenwyk kam nämlich, um Jonathan die letzte halbe Stunde vor der Beſchee⸗ rung in eine dunkle Kammer einzuſperren, wie das von alten Zeiten her immer bei der Familie gehalten war. Wenn die Kinder dann aus der Finſterniß in das Weihnachtszimmer kamen, ſo blendete ſie der Glanz der hundert Lichter doppelt, und auf dieſe Verſtärkung der Ueberraſchung war es eigentlich abgeſehen.

Gleichwohl hatte das Abſperren, für Jonathan wenigſtens, noch etwas anderes Gute. Er war allein, LFinſterniß umgab ihn, ſeine Seele war aufge⸗ regt in der Vorempfindung der kommenden Freude, und dabei ſchienen ihm die Minuten wie Schnecken zu ſchleichen..

Er dachte nach!

Es war dieß das erſte Weihnachten, das er mit vollem Bewußtſein erlebte, denn die früheren Weih⸗ nachten ſchienen ihm mehr wie Träume vorübergegangen

Bedeutung des ſchönen Feſtes zu begreifen. Aber jetzt

brachte auch der Diener Licht, ſo daß es alſo völlig

zu ſein, weil er noch zu jung geweſen war, um die

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