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Weihnachten! : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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vor. Die Mühle aber, die ſchlage dir nur aus dem Sinne, Jonathan, denn daraus wird nichts!

Das wäre ſchade, wenn du recht hätteſt, ant⸗ wortete der Knabe.Wenn es aber nicht anders iſt, nun, Peter, ſo wollen wir uns doch das liebe Weih⸗ nachten nicht verderben laſſen! Iſt es keine Mühle,

ſo iſt es etwas Anderes. Morgen wiſſen wir's Peter!

Heiſa, morgen um dieſe Zeit, morgen iſt mein Herz erfreut! Und du mußt auch dabei ſein, Peter! Ich habe die Mutter ſchon darum gebeten, und ſie hat mir's verſprochen, daß ſie dich rufen laſſen will, wenn die Beſcheerung losgeht! Wenn's nur erſt morgen Abend wäre, Peter!

»Du mußt Geduld haben, Jonathan! Eine Nacht und ein Tag ſind bald herum,« ſagte Peter.Und jetzt lauf'! Ich habe noch zu thun! Und lege dich zu Bett, und bete hübſch vor dem Einſchlafen, und laß dir was Angenehmes träumen, daß du morgen hübſch friſch und munter biſt! Gute Nacht, Jonathan!

Gute Nacht, Peter! erwiederte der Knabe und ging. Die ganze Nacht träumte er von Windmühlen und Waſſermuͤhlen, und hörte auch tüchtig klappen klipp klapp, nur daß es nicht die Mühlen waren, die klapper⸗ ten, ſondern der Fenſterladen vor ſeiner Schlafkammer, an dem draußen der kalte Nordoſtwind rüttelte. Aber Jonathan ſchlief doch bis an den hellen Morgen, und nun war endlich der Tag da, nach dem er ſich ſchon ſeit Wochen geſehnt hatte.

Dieſer Tag verging ihm freilich langſam genug,

viel langſamer, als jeder andere Tag im Jahre, und

dem ungeduldigen Knaben kam es vor, als ob er auch