in da
Aenathan trat an das Fenſter zurück, ſchaute wieder
Schneegeſtöber hinaus, und überließ ſich dabei dem Zuge ſeiner Gedanken, die ihn noch immer vorzugs⸗ weiſe zu dem allmählig heran nahenden Weihnachtsfeſte führten. Im Geiſte ſah er ſchon den mit hundert Kerzen und Zuckerwerk aller Art bedeckten Chriſtbaum vor ſich, und die mancherlei ſchönen Sachen, die das Ziel ſeiner Wünſche und Sehnſucht waren. Eine Mühle mit ordent⸗ lichen Mühlrädern, die ſich drehten, wenn man Sand oder Waſſer aufſchüttete, mit Mehlkaſten und runden Mühlſteinen, mit Müller und Mühlknappen mit weiß⸗ beſtäubten Röcken, eine ſolche Mühle wünſchte er ſich am meiſten, und einen hübſchen Kuhſtall mit Ochſen und Kühen, und einen Pferdeſtall dazu mit vier Brau⸗ nen, und einen Leiterwagen mit Wollſäcken, um nach der Stadt zu Markte zu fahren, und einen Hühnerhof mit Hühnern, Enten, Gänſen, mit Truthähnen und Pfauen, die luſtig darauf umherſpazierten, kurz, eine Mühle, gerade wie die, die er im vergangenen Sommer mit der Mutter beſucht hatte, und wo er vier volle Wochen geweſen war, um die geſunde Landluft einzu⸗ athmen, und ſich von den Nachwehen der Maſern zu erholen, die ihn faſt das halbe Frühjahr hindurch an die Stube gefeſſelt hatten. Solche Mühle im Kleinen zu beſitzen, das war ſein größter Wunſch, neben ſo manchen anderen Wünſchen noch, die Manchem recht unbeſcheiden vorkommen mochten, der nicht wußte, wie reich Jona⸗ than’s Aeltern waren, und daß ſie überdies kein Kind weiter hatten, als nur dieſen einzigen Knaben, den ſie natürlich mit unbeſchreiblicher Zärtlichkeit liebten.
Herr Monkenwyk senior, der Vater Jonathan's, war ein reicher Handelsherr in Amſterdam. Er beſaß
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