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A.
und Ende iſt.“
ihr mildes, ſanftes Geſicht nahm einen ernſten Ausdruck an.„Ich und der Vater? Freilich wohl! Aber, Jona- than, da du ſo ſehr klug biſt, wie du mir verſicherſt, ſo haſt du auch wohl ſchon darüber nachgedacht, aus weſſen Hand am Ende doch alle Gabe kommt, alle, groß oder klein, die dem Menſchen gegeben wird, damit er ſich ſeines Daſeins erfreuen kann? Wie, mein Kind?«
„Ja, Mutter, ich weiß es! Alle Gabe kommt von Gott! Das hat uns unſer Herr Präceptor gelehrt, und auch du haſt mir's ſchon geſagt.«
„»Richtig, Jonathan! Und ſo hat uns Gott auch ſeinen Sohn, den Heiland der Welt gegeben, von dem alle Freude und alles Glück zu uns gekommen iſt, nicht minder alſo ebenfalls die Freude und das Glück, das alle gute Kinder zum heiligen Chriſtfeſte empfinden. Wir Beide, ich und der Vater, ſind nur die Werkzeuge, deren ſich das Chriſtkindlein bedient, und ſo ſiehſt du wohl, Jonathan, daß es im Grunde doch der Welt⸗ heiland iſt, der den Kindern zum frohen Feſte den Tiſch deckt und die bunten Lichter am Weihnachtsbaum an⸗ zündet.«
Jonathan hörte aufmerkſam zu, dachte ein Weilchen über die Worte der Mutter nach, und ſagte dann ernſt⸗ haft:„Du haſt Recht, Mütterchen, und ich will nie wieder lachen, wenn du vom Chriſtkindchen zu mir ſprichſt, denn ich ſehe ſchon, ich bin doch nicht ſo klug, als ich mir einbildete.«
„Wohl dir, mein Kind, wenn du immer ſo denkſt,« erwiederte die Mutter,„denn alle Weisheit des Men⸗ ſchen iſt nichts als Unwiſſenheit und Stückwerk vor de
Augen des Herrn, der allein aller WWeishett


