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Weihnachten! : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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du warſt ſehr entzückt davon, obgleich du immer halb erfroren wieder nach Hauſe kamſt. 4

»Nein, Mutter, nein, auch das iſt's nicht! Es war freilich wohl hubſch auf dem See mitten zwiſchen ſ den vielen geputzten Leuten, die auf ihren Schlittſchuhen ſchnell wie die Vögel hin und her und durcheinander flogen, und es gab viel zu lachen, wenn hier oder dort Einer hinpurzelte, und Peter iſt ein guter Junge, der mich prächtig im Stuhlſchlitten fuhr, aber das Rechte iſt es immer noch nicht, Mutter; du mußt noch weiter rathen.«. »Ei denn, du machſt mir's nicht leicht, ſondern gibſt ſchwere Räthſel auf!« ſagte die Mutter lächelnd. »Erinnert dich der Schnee vielleicht an den großen

5 Schneemann, den dir Peter auf dem Hofe baute?« 44Ei, ja doch! Der Schneemann war wohl auch 1u hübſch, beſonders als ihm Peter den großen Dreimaſter

von bunter Pappe aufgeſetzt, und ihm ein großes, großes, rothes Maul, und einen mächtigen Schnurrbart, und ſolche große Augen gemalt, und ihm eine rothe Rübe 4 für die Naſe angeſetzt hatte! Ja, das war wohl ſehr ſpaßig, Mutter, aber das Rechte iſt's noch immer nicht!« »Dann muß ich mich gefangen geben, Jonathan!« erwiederte Frau Monkenwyk.Weiter weiß ich nun nichts, an was dich das Schneegeſtöber draußen er⸗ innern könnte. 88»Aber die Hauptſache, Mutter, die Hauptſache! 4 Beſtnne dich nur! Nein, ich ſage es nicht, du mußt 1 es rathen! Frau Monkenwyk hatt' es ſchon längſt er wohinaus Jonathan wollte, und ein Jede