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fehlte mir. Ich habe viel zu thun, und Meiſter Scharf läßt mich nicht oft zu Athem kommen. Dann bin ich auch ſeit einem ganzen Vierteljahre ſchon in dem Schloſſe des Grafen Rabinski beſchaͤftigt, wel⸗ ches eine Stunde weit von B. entfernt liegt, und habe dort noch keine Gelegenheit gehabt, einen Brief fortzuſchicken, als zufällig eben jetzt, wo der Land⸗ bote euer Dörfchen beſuchen will. Die nehme ich denn wahr, und ſchicke euch da dreißig Thaler, die ich von meinem Lohne erſpart habe. Ich wollte, es wäre mehr; aber ich habe nicht mehr, und wünſche nur, daß ihr das ehrlich Erſparte freundlich an⸗ nehmen möget.“
„Mit großer Sehnſucht denke ich recht oft an euch Alle, und würde viel darum geben, könnte ich einmal nur einen Tag in eurer Mitte ſein. Aber daran iſt nicht zu denken, denn Meiſter Scharf iſt ein ſchlimmer Mann, der mir nimmermehr erlauben würde, zwei oder drei Tage von der Arbeit zu blei⸗ ben. Ich vertröſte mich auf die Zukunft. Will's Gott, ſo komme ich doch einmal, ehe ihr es euch verſeht.“—
„Schreibt mir doch auch ein Paar Zeilen. Ich möchte gar zu gern wiſſen, wie es euch geht, und ob Vater Willebrand bald wieder geſund iſt. Wollt


