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Der Tugenden Vergeltung : Erzählung für Kinder / von Franz Hoffmann
Entstehung
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und beſonders die drei Knaben zerbrachen ſich die

Köpfe darüber, wer wohl der ſo plötzlich herein ge⸗ ſchneite kleine Gaſt ſein möchte. Das Auge der Mutter

ruhte mit Wohlgefallen auf ihm, und ſie vermochte ihre Blicke gar nicht von ihm abzuwenden. Der Knabe ſchien ihr ſo bekannt, und doch konnte ſie ſich nicht entſinnen, ihn jemals vorher geſehen zu haben. Vater Willebrand war der Einzige, der ſich um den kkleinen Beſuch wenig zu kümmern ſchien.

Endlich waren Groß und Klein geſättigt und die Tafel wurde aufgehoben. Als dann das Tiſchzeug 1 auf die Seite geräumt war, langte der alte Köhler den empfangenen Brief wieder vor, reichte ihn ſeiner

Frau hin, und ſagte:»Nun, Mutter, lies, was b drin ſteht, damit wir erfahren, was mit dem kleinen 3 Schelme da los iſt.« 3

Die Mutter rückte die Lampe zurecht, brach das Schreiben auf, entfaltete es, und las es leiſe durch. 3 »Du lieber Gott!« rief ſie dann, und ſprang auf, du lieber Gott, ſo biſt du alſo mein kleiner Neffe Fritz, meiner armen Schweſter Sohn..

Sie umarmte den Knaben und drückte ihn feſt an ſich, ſeinen Mund mit Küſſen bedeckend. Auch die drei Söhne ſprangen auf, und drückten dem Vetter die Hand. Vater Willebrand aber ſagte ruhig:Nun,