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Willebrand.„Schade nur, daß ich nicht leſen kann. Als ich noch jung war, hatten wir noch keinen Schul⸗ meiſter im Dorfe, und ich mußte meinem Vater ſchon als kleiner Bube an die Hand geben und ihm köhlern helfen. Da war denn weder Zeit noch Ge⸗ legenheit da, etwas zu lernen. Na, nachher wird mir meine Frau vorleſen, was in dem Briefe ſteht. Jetzt wollen wir eſſen. Biſt du auch hungrig, Kleiner?«
„Ach ja, freilich bin ich's,“ erwiederte der Knabe. „Ich habe den ganzen Tag nichts gegeſſen, als nur ein bischen Suppe, was mir eine gute Frau gegeben hat.«
„Nun, ſo mache keine Umſtände, und ſetze dich zu uns. Hole dir den Stuhl daher. So; nun laß dir's ſchmecken.“
Der Kleine ſetzte ſich aͤn den Tiſch neben die gute Frau Willebrand, von der er reichlich mit dem Nö⸗ thigen verſorgt wurde. Er griff tüchtig zu, und an ſeinem vergnügten Geſichte war zur Genüge zu er⸗ kennen, daß es ihm herzlich gut ſchmeckte. Er war ganz in das Eſſen vertieft, und ſchien an nichts An⸗ deres zu denken, als an die Forellen und die Kar⸗ toffeln auf ſeinem Teller. Mittlerweile wurde er von den Uebrigen vom Kopf bis zu den Füßen betrachtet,
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