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ein Protokoll über ſeine Ausſage aufgenommen, das er
unterſchreiben mußte, und hierauf ward er gefangen ab⸗
geführt. Mich aber brachte Alfred im Triumph zu ſeinen Eltern, denen er das Protokoll zu meiner voll⸗ ſtändigen Rechtfertigung vorlegte.
Der Herr Baron und ſelbſt die Frau Baronin ba⸗ ten mich um Verzeihung, die ich ihnen von Herzen gern zu Theil werden ließ, und Beide drangen in mich, daß ich in ihrem Wagen nach meinem heimathlichen Dorfe zurückkehren ſolle, damit auch dort meine Schuldloſigkeit Jedermann bekannt würde.
Dieß geſchah. Ich verlebte einige glückliche Tage auf dem Schloſſe und in der Nähe meiner guten Mut⸗ ter, und der Herr Baron ſetzte mir bei meiner Rückkehr in die Stadt einen Jahrgehalt aus, von dem ich an⸗ ſtändig leben und alle Unkoſten meines Studiums be⸗ zahlen konnte. Als ich ausſtudiert und mein Examen gemacht hatte, ſtarb meine gute Freundin und Gönne⸗ rin, und zu meiner nicht geringen Ueberraſchung fand ſich, daß ſie mich zum Erben ihres ganzen bedeutenden Vermögens teſtamentariſch ernannt hatte. Ich ſah mich plötzlich mit großem Reichthum geſegnet, denn die Erh⸗
ſchaft der alten guten Frau, die Jedermann für arm
gehalten hatte, weil ſie ſo ſtill und eingezogen lebte, be⸗ trug ein Vermögen von mehr als hunderttauſend Thalern.
Von dieſer Zeit an war mein Glück begründet— und wem verdankte ich es? Dem Loche im Rocke des
Herrn Schulmeiſters, das in der Hand Gottes zum
Mittel geworden war, mich meinem Glücke entgegen zu führen. Ohne das Loch gelangte ich nicht zum Feuer⸗ werk; ohne das Feuerwerk kam ich nicht zu der kleinen Anna; ohne ſie nicht zum Herrn Pfarrer; ohne. ihn
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