vollem Laufe rannte ich durch die Straßen nach der
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„Dacht' ich's doch!“« ſagte Frau Baldrian voller Freude.„Was er will, Sebaſtian? Er will, ohne daß er's weiß und ahnt, deine Unſchuld an den Tag brin⸗ gen! Geſchwind laufe zur Polizei— man ſoll mir Je⸗ manden ſchicken, der dieſen Menſchen verhaftet! Dann ſchicke zu Baron Alfred, oder geh' ſelbſt— du brauchſt dich nicht mehr zu ſcheuen— und bitte ihn, mit dir zu mir zu kommen. Ich werde den ſauberen Vogel drin⸗ nen bis dahin feſthalten, im Nothfall ſelbſt mit Gewalt. Aber geſchwind, Baſtel! Du wirſt ſehen, jetzt kommt deine Unſchuld an den Tag!« „Aber wie denn? Was denn? Warum denn?“ fragte ich ganz verwirrt. „Wie, was, warum!« rief meine gute Frau Bal⸗ drian aus.„Mit wenigen Worten wird dir's klar ſein!
Der Mosjö Friedrich hat mir einen Diamanten zum 8 Kauf angeboten— ich ahnte, daß dieſer Diamant in irgend einer Beziehung mit dir ſtehen müſſe, weil d. mir ſagteſt, daß Baron Alfred ſeine Eltern erwartet— 1
und da ſchickte ich zu dir. Meine Ahnung hat mich nicht betrogen. Mosjö Friedrich glaubt Gras über die 4 Diebsgeſchichte gewachſen, hat ſeine Herrſchaft hierher begleitet, hat gehört, daß ich mitunter auch mit Juwe⸗ len handle, iſt hergekommen, ohne zu ahnen, daß ich deine Geſchichte kenne, und nun— na, nun haben wrirr den ſauberen Vogel im Netze. Verlaß dich auf mein Wort, Baſtel, und mache, daß du fortkommſt!“ Ich bedurfte keiner Aufmunterung weiter. In
Polizei, und mein gutes Glück wollte es, daß mir un⸗ terwegs Baron Alfred begegnete. Er rief mich an— ich erklärte ihm mit haſtigen Worten was vorgefallen


