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ſchwelgen, und deine Brüder ohne Erbarmen vor deinen Augen verſchmachten ſehen?« 4
„Oh, Vater, denke nicht ſchlimm von mir,“« erwie⸗ derte Hans,—„nicht an mich dachte ich, als ich unſeren Schatz verſteckte, nur an dich und an die Mut⸗ ter! Brod, Fleiſch und Wein ſind ja doch unſer recht⸗ mäßiges Eigenthum.«
„Und Jene da, haben ſie nicht ihren leuzten Biſſen mit uns getheilt?« verſetzte der Vater„Wohlan, thue, was dir gefällt,— ich aber werde keinen Biſſen von dieſen Speiſen berühren, wenn ſie nicht gleichmäßig unter uns Alle vertheilt werden.«
„So laß' uns theilen, Vater,“ ſagte Hans, indem er den Korb aufnahm,—„ich will nicht der Einzige ſein, der eigennützig erſcheint!«
„So ſprichſt du, wie ich es von meinem wackeren Sohne erwartet habe,“ erwiederte der Vater, indem er Hans mit Zärtlichkeit in ſeine Arme ſchloß.„Komme denn, damit wir den Unſrigen die Freudenkunde mit⸗ theilen. Sie werden friſchen Muth faſſen bei dieſem Beweiſe von der Fürſorge Gottes! Aber ſage mir noch ſchnell, wie biſt du in den Beſitz dieſer Speiſen ge⸗ kommen?«
Hans erzählte es mit kurzen Worten.
„Gott ſegne die alte Frau Domann!“ ſagte der Vater tief gerührt.„Wenn wir gerettet werden,— und ich hoffe darauf jetzt mit Zuverſicht, ſo verdan⸗ ken wir es ihrer Liebe zu dir! Und nun zu unſeren Freunden!“
„Auf, Ihr Leute,“ ſagte er in frohem Tone, in⸗ dem er in die Mitte der Unglücklichen trat,—„noch ſind wir nicht ganz verloren! Seht her! Da iſt


