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nur langſam vorwärts, und gar Mancher verzweifelte ſchon nach den erſten in der Grube zugebrachten Stun⸗ den, daß man je mit dem ſchwierigen Werke fertig wer⸗ den, je wieder den blauen Himmel und die ſtrahlende Sonne wiederſehen werde. Sie ſprachen ihre Zweifel nicht aus, aber Friedel errieth ſie, indem er ihre ſor⸗ genſchweren Mienen betrachtete und die hoffnungsloſen traurigen Blicke erſpähte, mit welchen die Armen das Reſultat der vierundzwanzigſtündigen Anſtrengungen er⸗ maßen.
„Wir dürfen den Muth nicht verlieren, meine Bra⸗ ven,“ ſagte er, indem er die zweite Ration von den ſorglich verwahrten Lebensmitteln vertheilte.»Wir kommen freilich nur langſam vorwärts, aber ich zweifle nicht im geringſten daran, daß unſere Kameraden uns von Oben her zu Hülfe kommen werden, ja, bereits zu Hülfe gekommen ſind!“
„Das iſt nur eine ſchwache, und wahrſcheinlich trügeriſche Hoffnung,“ verſetzte Matthes, ein ſchon be⸗ jahrter und erfahrener Bergmann, mit traurigem Kopf⸗
ſchütteln.»Wie ſollen oder können die Leute oben
wiſſen, wo wir hier unten eine Zufluchtsſtätte geſucht haben? Es zweifelt gewiß Keiner daran, daß wir alle⸗ ſammt bereits in der Waſſerfluth begraben liegen.“ „Nein, nein, mein alter Matthes,“ verſetzte Friedel, — p„ſolche ängſtliche Beſorgniſſe darfſt du nicht hegen, und noch viel weniger ausſprechen, denn du würdeſt damit unſerem Berghauptmann und allen unſeren Vor⸗ geſetzten eine ſchwere Beleidigung zufügen! Nein, nein, man wird nach uns ſuchen! Unſere braven Kameraden
werden nicht eher von ihren Bemühungen zu unſerer
Rettung ablaſſen, als bis ſie uns, ſei es nun todt oder
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