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eingeſchlagen. Hans aber wandte ſeine Schritte von ihr ab, und trabte vergnügt der Kemper⸗Mühle zu.
Am nächſten Morgen verbreitete ſich mit wunder⸗ barer Schnelligkeit ein boͤſes Gerucht im Dorfe, bei welchem gar Manches trͤbſelig und beſorgt den Kopf ſchüttelte. Es hieß, daß am vergangenen Nachmittage ein Handwerksburſche im Walde niedergeſchlagen wor⸗ den ſei, und daß man ihn noch bewußtlos aufgehoben und in das Krankenhaus getragen habe. Ferner hieß es, der Thäter ſei kein Anderer, als der Oberſteiger Friedel. Das Gericht ſei durch ein Schreiben ohne Namens⸗Unterſchrift von ſeinem Verbrechen unterrich⸗ tet worden, und es befinde ſich bereits eine Commiſ⸗ ſton in ſeinem Hauſe, um dort Nachſuchung zu hal⸗ ten, und möglicher Weiſe den Verbrecher gleich feſt zu nehmen.
„Es iſt ganz unmoͤglich, daß Friedel, der recht⸗ ſchaffenſte Mann im ganzen Dorfe, eine ſolche Miſſe⸗ that begangen haben ſollte,« rief Einer ſeiner Kollegen aus, der mit anderen aufgeregten Leuten vor Friedel's Häuschen zuſammen getroffen war.“ Er iſt eines ſol⸗ chen gemeinen Verbrechens nicht fähig.“
„Wer weiß? Wollen's abwarten,“ ſagte ein Ande⸗ rer mit bedenklichem Kopfſchütteln,—„der leidige Geiz⸗ teufel verblendet manchmal die beſten Leute, und ſo viel wenigſtens iſt gewiß, daß die Holzhauer geſtern zur Zeit, wo der Ueberfall geſchehen iſt, Friedel'n ganz in der Nähe der Stelle, wo der Handwerksburſch ohne Beſinnung gefunden wurde, geſehen haben,— nur ihn allein, und keinen Menſchen ſonſt. Außerdem ſagt man, der Handwerksburſch wäre wohlhabender Leute Kind,


