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Unter der Erde : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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kräftig, daß ich mit Leichtigkeit meinen Weg fortſetzen kann. Und wohin willſt du gehen, Hanſel?

Nach der Hof⸗Wieſe hinauf, Mütterchen, Schmet⸗ terlinge zu fangen, erwiederte Hanſel.Sie wiſſen wohl, die große Wieſe mitten im Walde, wo ſo viele tauſend Blumen duften und blühen. Da mach' ich ge⸗ wöhnlich einen guten Fang.

Ja, glaub' es wohl, ſagte Mutter Domann, und nickte mit dem Kopfe,ich bin viele viele Male über die Wieſe gegangen, und habe mich immer über ihren ſchönen, bunten Blumenteppich gefreut. Aber Hanſel, wenn es dir darum zu thun iſt, Schmetter⸗ linge zu fangen, recht große und ſchöne, ſo weiß ich doch noch einen beſſeren Ort, als die Hof⸗Wieſe, und weil du ſo gut gegen mich geweſen biſt, ſo will ich dir auch ſagen, wo er zu finden iſt.

Iſt es möglich, Mutter Domann? rief Hanſel erfreut und zugleich erſtaunt aus.Ich bin doch ſchon ſo viele Male im Walde herum gelaufen, und könnte mich doch nicht eines einzigen Platzes entſinnen, wo es mehr und ſchönere Schmetterlinge gäbe, wie auf der Hof⸗ Wieſe.«

Glaub' es, Hanſel, glaub' es gern, antwortete die alte Frau.Es kann nicht Jeder ſo ohne Wei⸗ teres an den Ort gelangen, den ich meine. Aber die Mutter Domann kriecht überall herum, und auf Stun⸗ den weit in der Runde gibt es keinen Baum, keinen Strauch, und keinen Stein, den ſie nicht bei Tag und bei Nacht aufzufinden wüßte. Aber höre nur zu; kennſt du die Kemper⸗Mühle am Wildbache? 8

Ei ja, Mutter Domann! Sie liegt ja nur eine