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geſchickt einzurichten, den zurückgeſtellten Zeiger der Uhr wieder ein gutes Stück vorwärts zu ſchnellen, und nun trank er mit einem Zuge ſeinen Krug leer, be⸗ zahlte, und verließ dann ohne Gruß, und ohne von den Anweſenden überhaupt Notiz zu nehmen, die Schenk⸗ ſtube.
„Gut, daß der Kerl fort iſt,“ ſagten die Zurück⸗ gebliebenen.»Wenn man ſein Geſicht nur von Wei⸗ tem ſieht, ſo vergeht Einem aller Appetit!«
Lorenz aber, im Freien wieder angekommen, rieb ſich, wie ſchon einmal, ſchadenfroh die Hände, und ſagte zu ſich ſelbſt:
„Abermals gelungen! Die Kerls müſſen, wenn ja ein Verdacht auf mich fallen ſollte, vor Gericht Zeugniß ablegen und beſchwören, daß ſie mich vor ſie⸗ ben Uhr, alſo gerade zu der Zeit, wo der Ueberfall im Walde geſchehen iſt, in der Schenke geſehen haben. Das Alibi iſt alſo erwieſen, und ich kann mich in voll⸗ kommener Sicherheit wiegen.“
In den Nachmittags⸗Stunden deſſelben Tages, an welchem Lorenz den Handwerksburſchen hinterruͤcks nie⸗ dergeſchlagen und beraubt hatte, ſchlenderte ein friſcher munterer Knabe, mit einem Schmetterlingsnetze und einer Botaniſirtrommel verſehen, in der ſich mehrere Schachteln befanden, auf einem Fußwege dem Walde zu. In der Nähe deſſelben traf er eine alte Frau, auf einem Feldſteine ſitzend. Sie bewohnte ein kleines Häuschen im Dorfe Bornheim, und ernährte ſich küm⸗ merlich den Sommer hindurch durch Einſammeln von Beeren, Kräutern und Wurzeln, die ſie nach der eine Stunde vom Dorfe entfernten Kreisſtadt zu tragen


