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Unter der Erde : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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Stühlen aufſprangen, und die Frauen ganz entſetzt nach dem Orte hinüber blickten, von welchem her das Ge⸗ ſchrei noch immer in gellenden, durchdringenden Lauten

del, von einer bangen Ahnung ergriffen, und der ſonſt 1

ſo ſehr, wie ſeinen Vater, den ſchmeichelnden Halun⸗ ken! Nun, mein Uli hat auch einen Zahn auf ihn, und wo der hinſchlägt, da gibt's Blut, oder wenigſtens blaue Flecke. Ah, das Geſchrei auf dem Spielplatze drüben! Sollt' es ſchon losgegangen ſein?«

Er trat ein paar Schritte zurück, ſchaute in die Ferne hinüber, und nickte zufrieden mit dem Kopfe, während ein häßliches, boshaftes Lächeln ſeine Lippen verzerrte.

Er hat ihn!« murmelte er wie vorhin.Nun iſt's Zeit, daß ich mich ein wenig auf die Seite drücke, um dem erſten Wuthausbruche des lieben Väterchens aus dem Wege zu gehen, der ja ſein ſauberes Söhnlein für ein Wunderkind hält, und es am liebſten in Baum⸗ wolle wickeln möchte, damit es ja von keinem rauhen Lüftchen angeweht wird. Na, er wird die blauen Flecke nicht alle auf dem Leibe des Jungen zählen können, wenn nur der Uli tüchtig zuhaut, wie ich's ihm anem⸗ pfohlen habe.

Nach dieſen Worten drückte ſich Lorenz gewandt auf die Seite, und war im nächſten Augenblicke ſpurlos im Gedränge der anderen Bergleute verſchwunden.

Kaum war er fort, ſo ertönte von dem Platze her, wo die Knaben ſich mit Ball⸗ und Reifenſpiel beluſtig⸗ ten, ein lautes durchdringendes Geſchrei der Angſt und des Schreckens, ſo daß die Männer, beſtürzt von ihren

herüber tönte. Dort muß ein Unglück geſchehen ſein, ſagte Frie⸗