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gen Jahren ein Maſchinen⸗ und Schiffsbauer werden ſoll, wie es ihrer hier zu Lande nicht Viele gibt. Und hat er es einmal erſt ſo weit gebracht, ſo ſteht ihm eine Zukunft bevor, die zweifellos ſehr reich an Gold und Ehren ſein wird. Als Schiffszimmermann wird er es aber nie zu einer bevorzugten Stellung bringen können, ſondern eben immer nur Handlanger und Ar⸗ beiter bleiben.“
„Das iſt ſchon richtig, Herr Direktor,“ erwiederte Meiſter Hagen, indem er ſich bedenklich hinter den Ohren kraute.„Aber ich bin kein junger Mann mehr, und die Zeit wird nicht mehr ſo gar fern ſein, wo wir Alten, meine Frau und ich, meinen Jungen als einer Stütze bedürfen. Dazu koſtet die Schule Geld, viel Geld, und der Wochen⸗Verdienſt von uns Zimmerleu⸗ ten wird im Laufe der Zeit eher knapper als reichlicher werden. Wenn ich auch noch ein fünf, ſechs Jährchen tüchtig arbeiten und ſchaffen kann, ſo weiß ich doch nicht, wie es nachher gehen wird. Während dieſer Zeit mag Leo freilich hͤbſche Kenntniſſe ſammeln,— ob er ſie aber gleich wird verwerthen können, das iſt und bleibt doch immer zweifelhaft. Als Schiffszimmermann iſt er aber ſchon nach ein paar Jahren fähig, ſein Brod zu verdienen, und darum...«
„Ganz recht, Meiſter,« fiel ihm der Herr Direktor lebhaft in die Rede,— aber als Schiffszimmermann bleibt er auch Schiffszimmermann, und ſchwingt ſich nicht über die Maſſe hinauf. Nein, nein, Meiſter, Sie müſ⸗ ſen Ihrem Sohne eine beſſere Zukunft anbahnen.— Was ich dabei thun kann, ſoll mit Freuden geſchehen. Ich werde zum Beiſpiel Sorge tragen, daß er für die
Folge kein Schulgeld mehr zu bezahlen braucht, und ver⸗
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