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Tüchtig und untüchtig : Eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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in die Quere. Einer von den alten Adlern, die wahr⸗

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Beim Umfahren der Klippe hatte ich mir ſchon eine Stelle gemerkt, wo man allenfalls hinauf kommen konnte. Sie war aber auf der der Platte entgegenge⸗ ſetzten Seite, und um dahin zu gelangen, mußte ich um die halbe Klippe herum ſchwimmen. Na, das war keine große Sache. Ich zog mich aus bis auf meine leinenen Beinkleider, da ſieh', noch immer ſind ſie nicht ganz trocken geworden, ſprang in's Waſſer, und war nach einer Minute an der rechten Stelle. Das Fiſchnetz hatte ich wie eine Mütze auf den Kopf geſetzt, damit ich die Hände zum Klettern frei behielt. Nun ging es hinauf. Ganz leicht war's freilich nicht, denn die Wand iſt ſehr ſteil, aber ich fand immer von Wind und Wetter ausgehöhlte Spalten, die mir zu Stützpunkten für Hände und Füße dienten, und ſo kam ich denn glücklich oben an. Das war ein Spaß, wie die kleinen Adler ſchrieen, kreiſchten und die Schnäbel aufſperrten, als ſie mich ſahen. Aber ich machte nicht viele Umſtände mit ihnen, ſondern faßte ſie, trotzdem daß ſie ſich wehrten und mit Krallen und Schnäbeln nach meiner Hand hackten, ſteckte ſie in das Fiſchnetz, band dieſes oben zuſammen, nahm den Zipfel, damit es mir nicht entfallen ſollte, zwiſchen die Zähne, und trat ſo den Rückweg an. Hin⸗ unter zu ging es freilich ein bischen beſchwerlicher, als hinauf, weil ich nicht unter mich ſehen konnte. Aber es ging doch, wenn auch langſam. Ich tappte und taſtete nach den Löchern umher, ſetzte Fuß und Hand

nicht eher weiter, als bis ich immer wieder feſten Halt 4 gewonnen hatte, und kam ſo glücklich bis ziemlich wie⸗ der auf den Waſſerſpiegel hinunter. Schon dachte ich,

Alles ſei gelungen, da kam mir aber doch noch Etwas