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endlich einmal capituliren müſſen, und wenn es nur erſt wieder Frieden und Ruhe gibt, dann wird auch unſere Mühle wieder reichliche Arbeit bekommen.⸗
„Aber bis es wieder Frieden und Ruhe gibt?* warf die Mutter ein.„Wer hilft uns bis dahin?“
„Der, der uns bis hierher geholfen hat, unſer
„lieber Vater im Himmel,“ fiel Wilhelm ein.„Bis jetzt ſind wir noch nicht hungrig zu Bette gegangen, und es wird auch heute nicht geſchehen. Behalte dein Achtgroſchenſtück, Vater! Ich ſchaffe Rath, daß we⸗ nigſtens Brod in's Haus kommt!“ S
„Wie wollteſt du das bewerkſtelligen, Wilhelm?“ fragte der Vater.
„Ich ſchleiche mich in die Stadt hinein und ſuche meinen Pathen auf, den Bäckermeiſter Eck,“ antwor⸗ tete der Knabe.„Er iſt allezeit gut und freundlich mit mir geweſen, und wird mich gewiß nicht ohne ein Brod fortlaſſen, wenn ich auch kein Geld zum Bezahlen mitbringe.“
„Wer weiß, ob er ſelber Brod hat?“ wendete der Vater gegen dieſen Vorſchlag ein.„Noch iſt die Stadt in franzöſiſcher Gewalt, und wie man hört, ſoll es äußerſt knapp darin zugehen.“
„Verſuchen könnt' ich's aber doch auf jeden Fall,
Vater,“ entgegnete Wilhelm.„Bitte, laß mich ge⸗
hen. Du weißt, ich kenne alle Wege und Schliche, und werde mich alſo nicht von den Franzoſen erwi⸗ ſchen laſſen.“
„Es iſt zu gefährlich, mein Sohn,“ verſetzte der
Vater.„Du würdeſt unfehlbar erſchoſſen werden, wenn das Unglück wollte, daß du in Feindes Hgand


