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Verwundeten Beiſtand zu leiſten. Und denkt nur, den Vetter Heinrich habe ich auch geſprochen. Er iſt Of⸗ ficier geworden und läßt Alle herzlich grüßen. Mit der alliirten Armee ſtünde es ſchlecht,“ ſagte er. „Morgen würde es wohl noch zu einem heißen Kampfe kommen, aber der Sieg der Franzoſen ſei kaum noch zweifelhaft. Wir ſollten nur ruhig in unſerer Mühle bleiben,“ ſagte er ferner.„Wir würden ſchwerlich noch einmal in Gefahr kommen, denn die Oeſtreicher wären ſchon weit zurückgeworfen, und würden kaum wieder Boden gewinnen können.“
„Deſto beſſer für uns, wenn auch ſchlimm für das geſammte Vaterland,“ ſprach Vater Erdmann. „Jedenfalls wollen wir verſuchen, einen geſunden Schlaf zu thun, damit wir morgen wieder bei friſchen Kräften und klaren Geiſtes ſind. Gott ſchütze uns Alle auch in dieſer Nacht!“
„Amen!“ fügten der General und alle anderen Anweſenden andächtig hinzu.
Jeder ſuchte ſein ſchnell improviſirtes Lager auf, und kurze Zeit darauf hatten Alle gefunden, was ſie ſuchten, den ruhigen und erquicklichen Schlaf. Das ſanfte Rauſchen des Mühlrades lullte ſie ein, wie ein Wiegenlied.


