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der Wahrheit.„Das Wenige, was ich beſaß, hab' ich zum Ankauf von Lebensmitteln verwendet, da wir ſeit einigen Tagen ſchon gewärtig ſein mußten, fremde Gäſte zu bekommen!“
„Unſinn und verdammte Lüge!“ ſchrie der Grena⸗ dier.„Sucht einmal ein Bischen, Kameraden, unten und oben, in Stube, Kammer, Küche und Keller, überall, wo es einen Raum zum Verſtecken gibt. Der Kerl muß lügen. Bringt, was ihr findet, und nach⸗ her wollen wir weiter ſehen, was zu thun iſt.“
Die Soldaten folgten nur zu gern und mit ſicht⸗ barer Freude dieſer Aufforderung ihres Kameraden, der ein gewiſſes Uebergewicht über Alle zu behaupten ſchien. Sie wendeten in Haus und Mühle Alles um und um, fanden aber natürlich nichts, als gewöhn⸗ liches Hausgeräth und etwas alte Wäſche und Klei⸗ dungsſtücke; von baarem Gelde keine Spur. Der lange Grenadier gerieth außer ſich vor Wuth.
„Packt den alten Hallunken,“ brüllte er,„werft ihn nieder und haut ihn mit euren Ladeſtöcken, bis er beichtet, wo er ſein Geld verborgen hat!“
Die Soldaten leiſteten auch dieſem barbariſcheu Befehle Folge und griffen den alten Mann an. Die Mutter ſtürzte an das offene Fenſter und rief laut um Hülfe. Nachbar Riedel aber und Wilhelm warfen ſich den Soldaten entgegen und drängten ſie im erſten heftigen Anlaufe glücklich zurück.
„Schämt Euch, Ihr Leute!“ rief ihnen Riedel zu. „Bedenkt, daß Ihr Soldaten, aber nicht Räuber ſeid. ſnd dein, daß wir Alle Deutſche— Landsleute
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Dieſe Worte verhallten ungehört, oder doch un⸗


