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„Alle zurück nach der nächſten Mühle! Hier ſtürmen zu wollen, wäre wahnſinnig! Zurück!“
Die noch tobenden Soldaten ſchüttelten den Schrecken ab, der ihre Glieder in Feſſeln geſchlagen zu haben ſchien, und rannten eiligſten Laufes wieder der Schneidemühle zu, um daſelbſt Deckung und Sicher⸗ heit zu ſuchen. Ehe die franzöſiſchen Kanonen wieder geladen waren, kamen ſie athemlos an, und beſetzten ſofort das Haus und die Mühle, deren Thüren ver⸗ rammelt und verriegelt wurden.
Jedenfalls fürchteten ſie, nun ihrerſeits von den Franzoſen angegriffen zu werden. Aber dies geſchah nicht, und ſie gewannen deshalb ſchnell Haltung und Faſſung wieder.
Vater Erdmann, Nachbar Riedel, die Mutter und Wilhelm hatten mit Schaudern und Entſetzen die furchtbare, faſt vernichtende Wirkung der franzöſiſchen Geſchütze beobachtet, und hierauf mit Schrecken geſe⸗ hen, wie die Woge des Kampfes ſich wieder gegen ſie ſelber zurückwälzte. Sie konnten natürlich nicht hindern, daß die Oeſtreicher Beſitz von der Mühle nahmen, und warteten nun ängſtlich der Dinge, die kommen würden, da auch ſie nicht daran zweifelten, daß die Franzoſen zum Angriffe übergehen würden. Dies geſchah, wie geſagt, nun zwar nicht, aber trotz⸗ dem mußten ſie doch bald die Erfahrung machen, daß ſie von den Schrecken des Krieges nicht ganz unbelä⸗ ſtigt bleiben ſollten.
Die Oeſtreicher waren nur kaum erſt zur Beſin⸗ nung gekommen, als ſie mit wildem Ungeſtüm nach dem Hausherrn ſchrieen. Ein Grenadier von rieſiger


