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Bange Tage : Eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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nicht große Verluſte zu erleiden. Die Papiermühle zu erſtürmen, war faſt unmöglich, da zwiſchen ihr und dem Wege ein breiter Mühlgraben von beträchtlicher Tiefe floß. Eine Zugbrücke führte zwar darüber, aber dieſe war unmittelbar nach Aufnahme der flüchtenden Franzoſen aufgezogen, und die Paſſage dadurch gänz⸗ lich verſperrt worden

Die Kanonen vor! ſchrieen die Oeſtreicher. Schießt das Neſt zuſammen! Her mit den Ka⸗ nonen!

Zwei Geſchütze raſſelten bereits heran. Im Nu waren ſie abgeprotzt, und eine Minute darauf donner⸗ ten ſchon die erſten Schüſſe gegen die Papiermühle.

Die Franzoſen ſchienen hierauf nur gewartet zu haben. Aus allen Fenſtern und Luken pfiffen wieder Büchſenkugeln herüber, und jetzt wurde ein breites Thor aufgeriſſen, hinter welchem vier Kanonen auf⸗ gepflanzt ſtanden. Sie wurden gleichzeitig abgefeuert und ein mörderiſcher Hagel von Kartätſchen fegte da⸗ her, nnd riß nicht nur große Lücken in den dicht ge⸗ drängten Haufen der Oeſtreicher, ſondern zerſchmet⸗ terte auch die Räder und Laffetten ihrer beiden Ka⸗ nonen, ſo daß dieſelben nicht weiter benutzt werden konnten..

Ein ſtarrer Schrecken folgte dieſem unvermutheten, furchtbaren Geſchützfeuer. Der Officier, welcher die Oeſtreichiſche Batterie kommandirte und wie durch ein Wunder unverletzt geblieben war, während faſt die ganze Bedienungs⸗Mannſchaft der Kanonen todt oder tödtlich verwundet zu Boden geſtreckt war, gewann zuerſt ſeine Faſſung wieder.

Zurück, Leute, ſchrie er mit Dounerſimme⸗