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nen. Die Mehrzahl der Truppen zog zum Pirnaer und Dippoldswalder Schlage(Thore) hinaus; der Reſt bivouacqirte auf zahlreichen ihnen angewieſenen Sammelplätzen der Stadt und der Vorſtädte unter freiem Himmel.
Die Nacht war kühl, und darum brannten hie und da, namentlich auf den größeren Plätzen, muntere, hell auflodernde Wachtfeuer, um welche die Soldaten ſich drängten, um ihrer wohlthuenden Wärme theil⸗ haftig zu werden. Auch Wilhelm näherte ſich dreiſt einem ſolchen Feuer, und Niemand verwehrte es ihm, unter den Soldaten daran Platz zu nehmen. Indem
er ſich ganz ſtill verhielt, lauſchte er auf die Geſpräche
der Soldaten, und, obwohl er nicht vollkommen fran⸗ zöſiſch ſprach, verſtand er doch ſo viel von ihrer Un⸗ terhaltung, daß man am nächſten Tage ſchon eines Angriffs von Seiten der Alliirten gewärtig war, und aus dieſem Grunde möglichſt umfaſſende Vorbereitun⸗ gen getroffen hatte, um den Feind auf allen Punkten zurückzuweiſen Gleichwohl ſchienen die Franzoſen ziemlich muthlos zu ſein. Sie ſprachen offen ihre Be⸗ fürchtungen aus, daß man einem allgemeinen, nach⸗ drücklich unternommenen Anſturme ohne Zweifel un⸗ terliegen, und daß alsdann Dresden verloren ſein werde. Ihre einzige Hoffnung beruhte auf der recht⸗ zeitigen Ankunft Napoleon's und ſeiner Kerntruppen
aus Schleſien. Kam er nicht, ſo war jedenfalls das
große Spiel verſpielt.
„Aber er wird kommen,“ ſagte ein alter Ser⸗ geant, der das rothe Bändchen der Ehrenlegion in einem Knopfloche ſeiner Uniform trug.„Er iſt ſtets
auf dem Platze, wenn es gilt, und die Wichtigkeit
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