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Ein armer Sünder : Eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
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welchem er erſt gegen Mittag des folgenden Tages erwachte.

Siebentes Kapitel. Neues Jeben.

Als Hans raſch ſich gewaſchen und angezogen hatte, trat er in das Zimmer neben ſeiner Kammer und fand hier bereits ſeinen Wohlthäter, welcher mit freundlichem Lächeln ſeinen Morgengruß erwiederte.

Nun, Hans, ſetze dich, ſagte er dann.Hier iſt dein Frühſtück. Laß es dir wohl ſchmecken. Wäh⸗ rend du damit beſchäftigt biſt, werde ich dir mitthei⸗ len, was ich mir in Betreff deiner Zukunft überlegt habe. Für's Erſte muß ich dir ſagen, daß ich bei dem alten Magazin-Aufſeher Schmidt Erkundigungen ein⸗ gezogen habe, welche die Wahrheit deiner geſtrigen Angaben beſtätigen. Schmidt erzählte mir auch noch manches Andere zu deinem Lobe, und bedauerte, daß er dich nicht wieder in's Geſchäft habe aufnehmen können. Nun, das iſt die Sache des Herrn Schall⸗ maier, und geht mich weiter nichts an, ich hätte anders gegen dich gehandelt. Nun, kurz und gut, Hans, da nun einmal das Unglück gewollt hat, daß du einen begangenen Fehltritt haſt im Arbeitshauſe verbüßen müſſen, ſo wird es dir ſchwer werden, in der Reſidenz wieder ein Unterkommen zu finden. Die Leute haben nun einmal ihre Bedenken und Vorur⸗ theile. Bei mir aber fallen dieſelben weg, denn ich kenne dich nicht erſt ſeit geſtern. Du warſt immer

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