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in einem geräumigen Zimmer, wo der fremde Herr eine große Aſtrallampe anzündete.
„Wie iſt mir denn,“ ſagte er, als der Schein der Lampe das Zimmer erhellte,„das ſieht ja ganz wie ein bekanntes Geſicht aus! He, guter Freund, wir müſſen einander ſchon irgendwo einmal getroffen haben!“
Hans betrachtete ſeinerſeits den Herrn, welcher ihm ſo freundliche Theilnahme bewieſen hatte, genauer und ſein Geſicht leuchtete plötzlich in heller Freude auf.
„Herr Fernbach!“ rief er aus.
„Ja, ja, das bin ich,“ lautete die Antwort,„aber du, wie heißt du?“
„Hans Wächter, Herr! Sie nahmen mich einmal mit in Ihrem Wagen, als Sie nach D. fuhren.“
„Richtig, richtig! Jetzt erinnere ich mich an Alles! Ich hatte meine Taſche aus dem Wagen verloren und du brachteſt ſie mir. Freut mich, freut mich wirklich ſehr, daß ich dich wiederſehe! Und wie iſt dir's er⸗ gangen ſeit jener Zeit? Nicht zum Beſten, wie es ſcheint.“
Hans ſchüttelte traurig den Kopf.
„Nun, nun, nur den Muth nicht verloren,“ fuhr Herr Fernbach fort.„Warum biſt du nicht ſchon früher zu mir gekommen? Ich ſagte dir doch, du ſollſt mich aufſuchen, wenn du einmal in die Lage kämeſt, den Beiſtand eines Freundes zu gebrauchen.“
„Hätte ich es nur gethan!“ ſprach Hans mit einem Seufzer.„Vielleicht wäre mir's beſſer gegangen.“
„Und wie iſt es dir denn ergangen? Sprich frei


