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unteren Stockwerk befand ſich eine Reſtauration. Der fremde Herr ſagte dem herbeieilenden Wirthe mit kur⸗ zen Worten, daß ein halbverhungerter junger Menſch der ſchleunigſten Hülfe bedürfe, und augenblicklich war der Wirth bereit, ſeinerſeits Beiſtand zu leiſten. Mit etwas Brod, kalten Braten und Wein verſehen ſuch⸗ ten Beide Hans auf, und fanden ihn noch beſinnungs⸗ los auf der Steinbank. Raſch wurde ihm ein Glas Wein eingeflößt, was ihn bald wieder zu ſich ſelbſt brachte.
„Eßt, mein guter Burſche,“ ſagte der Fremde, indem er ihm ein Stück Brod und Fleiſch reichte.
Mit wahrem Heißhunger fiel Hans über die Spei⸗ ſen her, und hatte ſich ſchon nach einigen Biſſen ziem⸗ lich wieder erholt.
„Ich danke Ihnen, Herr,“ ſtammelte er,„danke Ihnen von Grund der Seele.“
„Laß das nur gut ſein, mein armer Burſche,“ er⸗ wiederte der Fremde.„Fühlſt du dich jetzt ſtark ge⸗ nug, eine kleine Strecke weit gehen zu können?“
„Ja, Herr! Jetzt iſt mir völlig wieder wohl.“
„So komme! Wir können nicht die Nacht über auf der Brücke bleiben, und ich werde dir wohl Quar⸗ tier in meiner Wohnung geben müſſen.“
Nach einigen Dankesworten an den Reſtaurateur und nach reichlicher Bezahlung deſſelben bot der Fremde Hans ſeinen Arm und forderte ihn auf, ſich darauf zu ſtützen. So gingen ſie langſam durch die Straßen, bis zu einem großen ſchönen Hauſe, wo der Fremde ſtehen blieb, die Thüre aufſchloß und dann mit Hans eintrat. Ein paar Minuten ſpäter befanden ſie ſich


