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ſens, die du nicht klar und deutlich verſtandeſt, wenn ſie dir zurief: halte inne, du biſt im Begriffe, Böſes zu thun, ein giftiges Samenkorn zu ſäen, aus wel⸗ chem giftige Früchte erwachſen müſſen. Jetzt, Hans, kennſt du dieſe Stimme, und wirſt ſie immer verſtehen. Horche auf ſie bei Allem, was du thuſt. Wenn das Bangen kommt und das Herzklopfen, ſo laſſ' ab von deinem Beginnen, denn es iſt unrechtes Thun. Fühlſt du aber dein Herz ruhig, ſo thue getroſt, was du be⸗ abſichtigſt. Und nun lebe wohl, mein lieber Hans, und der Himmel ſegne deine guten Entſchlüſſe und Vorſätze!“.
Hans küßte die Hand des vortrefflichen geiſtlichen Herrn, und blickte ihm, in tiefes Sinnen verloren, noch lange nach.
„Er hat recht!“ murmelte er vor ſich hin.„Wenn mir früher Jemand ſo etwas geſagt hätte, ich würde ſchon längſt das Unrecht erkannt haben. Da dies aber nun geſchehen iſt, ſo will ich auch mein Verſprechen halten, und fernerhin nichts Unrechtes mehr thun.“ Er kehrte nach ſeinem ſchattigen Baume zurück,
nahm ſein Stück Brod aus der Taſche, und verzehrte es, trocken wie es war, ohne andere Zuthat. Nicht wie ſonſt putzte er ſein Gemüſe, häutete er den Haſen,
und rupfte das gefangene Rebhuhn, um Alles zu einer
leckeren Mahlzeit zuzubereiten. Den Haſen und das Huhn brachte er Abends, als er ſeine Gänſe in's Dorf getrieben hatte, zum Herrn Förſter, die Feldfrüchte ſtellte er ihrem rechtmäßigen Eigenthümer zu, und be⸗ kannte offen, daß er ſich widerrechtlich in den Beſitz derſelben geſetzt hätte, indem er zugleich verſprach, ſich
nie wieder etwas der Art zu Schulden kommen zu
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