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Irrthum. Denke einmal, dieſe Felder ſeien dein Ei⸗ genthum, du habeſt ſie gedüngt, gepflügt, geeggt, ge⸗ jätet und bepflanzt im Schweiße deines Angeſichtes. Wie würde es dir gefallen, wenn ein Fremder käme, und dich der Früchte deiner Mühe und Arbeit be⸗ raubte?“
„Das wollt ich einmal ſehen,“ verſetzte Hans im Eifer,„ich würde ihn ſchon auf die Finger klopfen, und das gehörig!“
„Nun ſiehe, da ſprichſt du ſelbſt dir das Urtheil,“ fuhr der geiſtliche Herr fort.„Was du nicht willſt, was man dir thu', das füg' auch keinem Andern zu. Das iſt ein ſehr einfaches und leicht verſtändliches Geſetz der Billigkeit. Denke nur ein wenig darüber nach, höre auf die Stimme deines genon Gewiſſens,
durch Diebſtahl beflecken wirſt.“
Hhads eh tief erröthet, denn er fühlte ſich durch die Worte des Predigers in feinem innerſten Herzen getroffen... Siehe, Hans,“ ſprach der geiſtliche Herr weiter,
die Thaten und Handlungen des Menſchen laſſen ſich vergleichen mit den Samenkörnern. Wenn du den Samen einer Giftpflanze ſäeſt, ſo wirſt du keine heil⸗ ſame, ſondern giftige Früchte ernten. So mit der Sünde. Wenn du eine böſe und ſchlechte That be⸗ gehſt, was kann daraus Anderes ſprießen, als böſe und verderbliche Folgen. Eben ſo, wenn du ein gu⸗ tes Samenkorn pflanzeſt, wirſt du auch gute Frucht erhalten, ſowie auf einer guten That der Segen des Herrn ruhet, und gute Früchte ihr entſprießen müſſen.
und ich bin feſt überzeugt, es vu nicht nut mif pecht Anei ſcneſ quh 5 Zukunft nicht mehr deine Hanen


