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ſchmnnpelnd betrachtete, ehe er ſie in ſeine Taſche
eckte.
Da auf einmal fuhr er ſchreckhaft zuſammen und warf einen ängſtlichen Blick hinter ſich. Das Lächeln verſchwand aus ſeinen Zügen und machte dem Aus⸗ drucke großer Beſtürzung Platz.
Aber nur für wenige Augenblicke.
Im Nu hatte er ſich wieder gefaßt, ſteckte die Kar⸗ toffeln mit einer haſtigen Bewegung vollends in ſeine Taſche, und machte dann den ſchönſten Kratzfuß, den er zu machen verſtand.
„Schönen guten Morgen, Herr Paſtor,“ ſagte er. „Gewiß hat das ſchöne Wetter Ew. Hochwürden in's Freie gelockt.“
„Unverſchämter Taugenichts,“ verſetzte der Herr Pfarrer, und ein finſterer Blick ſtrahlte aus ſeinen ſtrengen Augen,„wie kannſt du es wagen, in dieſem Augenblicke mir, deinem Seelſorger gegenüber, eine ſo freche Miene anzunehmen? Meinſt du, es ſei mir entgangen, daß du die Felder hier geplündert haſt? Weißſt du nicht, daß eine ſolche Uebelthat gerechte Strafe verdient?“
Hans nahm eine etwas demüthigere Miene an.
„Verzeihen Sie, Herr Paſtor,“ erwiederte er,„mich
hungerte ſo ſehr, und da dachte ich, es wäre keine
ggroße Sünde, Benn ich mir ein paar Kartoffeln und Mohrrüben holte. Der liebe Gott läßt ſie ja doch für alle Menſchen wachſen.“
„Nicht für alle Menſchen, ſondern nur für die,
ddenen dieſer Grund und Boden gehört, nur für die,
welche dieſen Grund und Boden im Schweiße ihres Angeſichts bearbeitet und den Samen hinein gelegt


