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Schritte weit gegangen war, ſtieß er einen Freudenruf gus und kniete in der Furche nieder. Als er wieder aufſtand, hielt er ein zappelndes Rebhuhn in der Hand, das er mit einem Drucke ſeines Daumens tödtete und dann in ſeine leinene Taſche ſteckte. Nach weiteren hundert Schritten ließ er einen neuen Freudenſchrei ertönen, und dieſes Mal war es ein junges Häschen, das ihn hervorgerufen hatte. Ein Schlag in's Genick machte ſeinem Leben ein Ende, und dann folgte es dem Rebhuhn in die Proviſionstaſche nach.
„Das iſt gut gegangen heute,“ murmelte Hans vor ſich hin,„da hab' ich heute nicht nur Fleiſch zur Suppe, ſondern auch noch Fleiſch zu einem Braten, wie ihn der Herr Baron in ſeinem Schloſſe nicht beſſer ver⸗ ſpeist.“
Noch etwa hundert Schritte ging er weiter, bis an das Ende des Haferfeldes, aber es hatte ſich nichts weiter in ſeinen Schlingen gefangen. Daraus ſchien er ſich indeß nicht viel zu machen; ſeine Bedürfniſſe für den heutigen Tag waren zur Genüge gedeckt.
Ueber Feld und Trift kehrte er uach dem Wald⸗ ſaume zurück, verbarg ſeine Beute unter der Höhlung eines großen Granitblocks, verſchloß die Oeffnung mit einem daneben liegenden Feldſteine, der jedenfalls ſchon öfter dergleichen Dienſte geleiſtet hatte, und begab ſich* dann wieder nach den Feldern, um zu ſeinem Fleiſche auch das gehörige Gemüſe herbeizuſchaffen. Ohne alle Gewiſſensbiſſe pflückte er Schoten, zog Mohrrüben und einige Zuckerrüben aus der Erde, und fügte dieſer klei⸗ nen Ernte auch noch etliche Kartoffeln hinzu,„ſchöne, ſaftige Frühkartoffeln mit glatter Schaale, die er


